Kognitive und affektive Mechanismen sozialer Innovationsprozesse

Vortrag am 1. Februar 2012 im “Salon Futur” des >Institut Futur an der Freien Universität Berlin: Warum lassen sich sinnvolle und wichtige Innovationen, etwa im Bildungssystem oder im Bereich Nachhaltigkeit, nur so selten und so schwierig umsetzen? Wie kann psychologisches Wissen über die Art, wie Menschen Wissen repräsentieren, und darüber, welche Rolle Emotionen bei der Wahrnehmung des Neuen spielen, politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern helfen, eine bessere Umsetzung wichtiger und guter Innovationen zu erreichen?

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Neues Buch: Transfer sozialer Innovationen

Transfer sozialer Innovationen In “Transfer sozialer Innovationen” analysieren Tobias Schröder, Jana Huck und Gerhard de Haan eine Serie von Delphi-Studien zur Untersuchung des möglichen und plausiblen zukünftigen Praxistransfers von Innovationen der nachhaltigen Flächennutzung und Stadtentwicklung bis zum Jahr 2020. Zunächst erfolgt ein Abriss des politik-, organisations- und sozialwissenschaftlichen Forschungsstands zu den Schwierigkeiten, Widerständen und Grenzen bei der Implementierung von Innovationen, bevor eine von den AutorInnen entwickelte Theorie zu den sozialpsychologischen Gelingensbedingungen von Innovationstransfer vorgelegt wird. Den ganzen Beitrag lesen

Computersimulation von Innovationstransfer: Neues Forschungsprojekt INNO-SIM am Institut Futur

Bundesregierung und Industrie unternehmen zurzeit massive Anstrengungen, um in den nächsten 10-15 Jahren zu einem technologischen Durchbruch im Bereich der Elektromobilität zu gelangen. Aber wer möchte das Elektroauto überhaupt haben? Wer wird es in der Zukunft kaufen wollen?

Im neuen Projekt INNO-SIM wird das >Institut Futur an der >Freien Universität Berlin unter anderem diese Fragen untersuchen. Den ganzen Beitrag lesen

Nachhaltige Flächennutzung: was die Bevölkerung über den sparsamen Umgang mit Boden denkt

Während der Klimawandel und die Notwendigkeit des Energiesparens in aller Munde sind, dürfte den wenigsten Menschen in Deutschland bekannt sein, dass die Inanspruchnahme von Flächen für Siedlungs- und Verkehrszwecke ein gravierendes Nachhaltigkeitsproblem darstellt. Metaphorisch spricht man von Flächen”verbrauch”, wobei Fläche natürlich streng genommen nicht verbraucht, sondern “nur” anderweitig genutzt werden kann. Was in dem Fall bedeutet, dass Wälder und landwirtschaftliche Flächen verschwinden (täglich im Durchschnitt zwischen 100 und 120 Hektar, das entspricht etwa 160 Fußballfeldern), um vor allem neue Einfamilienhaus-Siedlungen am Stadtrand zu bauen. Dies hat auf Dauer sehr negative Folgen - nicht nur ökologisch (Stichworte: Landschaftserhalt, Biodiversität, Grundwasserhaushalt), sondern auch ökonomisch. Angesichts einer vielerorts alternden und zahlenmäßig schrumpfenden Bevölkerung kommt es gerade im ländlichen Raum zu einer massiven Wertvernichtung sowohl privaten Immobilieneigentums als auch kommunaler Infrastruktur. Den ganzen Beitrag lesen

Die Zukunft der Personalentwicklung

Nimmt man die These von der Wissensgesellschaft ernst, dass nämlich nicht Rohstoffe oder Kapital, sondern Informationen, Wissen, Kenntnisse und Fertigkeiten zum wichtigsten Produktionsfaktor werden (oder es schon sind), dann muss der Bereich Personalentwicklung (PE) und unternehmensinterne Bildung in Zukunft zum absoluten strategischen Kernbereich des Unternehmens gehören. Schließlich ist Wissen letztlich immer in den Köpfen der Mitarbeiter gespeichert. HR-Experten erwarten auch, dass dies von immer mehr Unternehmen verstanden wird und die Bedeutung der PE in den nächsten Jahren deutlich zunehmen wird.

Das ist nur eines von vielen interessanten Ergebnissen des Expertendelphis “Personalentwicklung 2020″, die jetzt vorliegen. Die Studie ist in der zweiten Jahreshälfte 2009 am Institut Futur der Freien Universität entstanden, in Kooperation mit den wirtschaftspsychologischen Unternehmensberatungen PfO Partnerschaft und GreenCard Consult. Ausführliche Informationen über das Delphi finden Sie hier auf meinen Internetseiten.